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Veranstaltungen: Archiv

3.7.2015 Fasanenschlösschen Karlsruhe

Jahreshauptversammlung

06.-7.3.2015 Karlsruhe

Sanierungspraxis Historische Holzkonstruktionen
Seminar mit Fachexkursion für max. 24 Teilnehmer

DAS SEMINAR MUSS KRANKHEITSBEDINGT LEIDER AUSFALLEN.

Von den Referenten Robert Ott und Marc Wartner erhalten Sie in dem Seminar sehr ausführliche Informationen zum Thema historische Holzbauwerke.

Veranstaltungsort ist das Fasanenschlösschen Karlsruhe. Die Vorträge werden durch Anschauungsmaterial wie Werkzeuge, Bearbeitungsmuster und Schadlinge und Schadbilder ergänzt.

Die Fachexkursion wird in die nahe Umgebung Karlsruhes erfolgen. Am historischen Bestand werden die Referenten typische Konstruktionsformen, Schadbilder und Sanierungsbeispiele zeigen und besprechen.

Themen sind:
- Holz in historischen Gebäuden - Konstruktionsweisen, Werkzeuge zur Holzbearbeitung
- Holzschäden erkennen, Schadensmechanismen
- Methoden der Schädlingsbekämpfung und Instandsetzung

23.-24.1.2015 Karlsruhe

Praxisseminar Natursteinmauerwerk
Untersuchen, Bewerten und Instandsetzen

 Wiederholung aufgrund der starken Nachfrage am 21.-22. Januar 2016

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Baufirmen sowie Steinmetzbetriebe. Für eine interdisziplinäre Diskussion und fachlichen Austausch haben wir die Teilnehmerzahl auf 24 Personen begrenzt.

Veranstaltungsort ist für die Vorträge am Freitag das Fasanenschlösschen Karlsruhe.
Der praktische Teil wird am Samstag in den Räumlichkeiten des Forschungs- und Prüfinstituts FPI e.V. in der Griesbachstr. 8 durchgeführt. 

 

Themen sind:

  • Verfahren und Methoden der Bestandserfassung
  • Natursteine - wichtige Denkmalgesteine und deren Eigenschaften
  • Analyseverfahren zur Schadensbeurteilung an Natursteinen und Mörteln
  • Mörtel für die Mauerwerkssanierung
  • statische Betrachtungen zu Bögen und Gewölben, Instandsetzungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele zur Instandsetzung von Natursteinmauerwerk
  • Injektionstechnik und Maueranker
  • Laborführung im FPI

14.9.2014 Karlsruhe

Farbkonzepte an historischen Natursteinfassaden im Wandel der Zeit
Themenspaziergang

Die historischen Natursteinfassaden der Karlsruher Oststadt zeigen eine Vielfalt von Farbkonzepten, die die Baumeister mit unterschiedlichen Färbungen von Sandsteinen der Region, Keramik, edlen Materialien aber auch Materialimitationen umzusetzen wussten. Der Zahn der Zeit, natürliche oder anthropogene Einflüsse, verändern die Farbigkeit dieser Fassaden. Wie gehen wir damit um? An Beispielen denkmalgeschützter Fassaden zwischen Durlacher Allee und Ludwig-Wilhelm-Straße gehen wir der Frage nach, in wie weit Erhaltungsmaßnahmen wie  Reinigung, Anstriche und Konservierungsmethoden diese Oberflächen beeinflussen und was der "richtige" Umgang mit historischen Natursteinfassaden sein könnte.

Wir beginnen unseren Rundgang an der Sankt Bernhard Kirche, Bertholdstr. 3. Treffpunkt ist 11.30 Uhr und 13.30 Uhr. Dauer ca. 1 Stunde.

27.-29.6.2014 Konstanz

Jahreshauptversammlung und Fachexkursion
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung findet eine Fachexkursion in Konstanz und zur Insel Reichenau statt.

21.-22.2.2014 Karlsruhe

Historische Holzkonstruktionen - Umgang mit einem kulturtragenden Erfolgsmodell
Praxisseminar für max. 25 Teilnehmer

Von den drei Referenten Marc Ellinger, Robert Ott und Ekkehard Flohr erhalten Sie in dem Seminar sehr ausführliche Informationen zum Thema historische Holzbauwerke.

Veranstaltungsort ist das Fasanenschlösschen Karlsruhe.

Themen sind:
- Holz in historischen Gebäuden - Tragstrukturen, Untersuchungsmethoden und Bestandsaufnahme
- Holzschäden erkennen, Schadensmechanismen
- Methoden des Holzschutzes
- Fachwerke: Typische Schäden und Instandsetzungsmöglichkeiten
- Holzbalkendecken: Typische Schäden und Ertüchtigungsvarianten
- typische Dachtragwerke
- Holzbrücken
- Informationen zum Brandschutz und den aktuellen Regelwerken

Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung von folgenden Kammern anerkannt:
- Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen mit 6 Fortbildungspunkten
- Nordrhein-Westfalen Ingenieurkammer-Bau mit 12 UE
- Bayerische Ingenieurkammer-Bau mit 12 UE

17.-18.1.2014 Karlsruhe

Natursteinmauerwerk: Untersuchen, Bewerten, Instandsetzen
Praxisseminar (Wdh.)

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Baufirmen sowie Steinmetzbetriebe. Für eine interdisziplinäre Diskussion und fachlichen Austausch haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt.

Veranstaltungsort ist das Fasanenschlösschen Karlsruhe.

Themen sind:

  • Verfahren und Methoden der Bestandserfassung
  • Natursteine - wichtige Denkmalgesteine und deren Eigenschaften
  • Analyseverfahren zur Schadensbeurteilung an Natursteinen und Mörteln
  • Mörtel für die Mauerwerkssanierung
  • statische Betrachtungen zu Bögen und Gewölben, Instandsetzungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele zur Instandsetzung von Natursteinmauerwerk
  • Injektionstechnik und Maueranker

Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung von folgenden Kammern anerkannt:
- Bayerische Ingenieurkammer-Bau mit 13 UE
- Nordrhein-Westfalen Ingenieurkammer-Bau mit 12 UE
- Architektenkammer Ba-Wü mit 8 UE
- Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen mit 12 Fortbildungspunkten

8.11.2013 Wiesbaden

Tagung im Rahmen der EUHEF-Messe: Bauwerke aus Natursteinmauerwerk
Untersuchen, Bewerten und Instandsetzen

Die Tagung findet  im Rahmen der EUHEF, einer Fachmesse für Denkmalpflege, Architektur und Design statt. www.euhef.eu

Diese Veranstaltung wird als Weiterbildung von folgenden Kammern anerkannt:

- IngKH Hessen mit 6 UE

- Bayerische Ingenieurkammer-Bau mit 6 UE

- Nordrhein-Westfalen Ingenieurkammer-Bau mit 7 UE

Bitte melden Sie sich über den Veranstalter an und benutzen Sie das Formular des Flyers. Über den Verein ist keine Anmeldung möglich.

8.9.2013 Karlsruhe

Tag des offenen Denkmals
Themenspaziergang Natursteine an denkmalgeschützten Bauwerken

Rundgang durch die Karlsruher Innenstadt-West
Treffpunkt: Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, 76133 Karlsruhe Innenstadt
Spaziergang mit Dr. Elke Koser (Mineralogin) und Claudia Neuwald-Burg (Bauingenieurin)
Es werden Ihnen Natursteine und die Bautechnik an ausgewählten alten und neuen Fassaden vorgestellt.
Sie erhalten Informationen zu den einzelnen Steinarten, der Herkunft und der Bearbeitungsweise.

Es werden drei Rundgänge angeboten:

Treffpunkt Prinz Max Palais um 10 Uhr,  12 Uhr und 14 Uhr

Die Teilnehmerzahl beträgt je Rundgang 12 Personen.

http://www.karlsruhe.de/denkmaltag

12.7.2013 Karlsruhe

Nur Fliegen ist schöner – Multicopter in der Denkmalpflege
Öffentlicher Gastvortrag im Rahmen der Jahreshauptversammlung

Unsere nächste Mitgliederversammlung findet am 12.7.2013 um 17.00 Uhr statt.
Ort: Fasanenschlösschen, Richard-Willstätter-Allee 2, 76131 Karlsruhe

Ab 18.30Uhr:
Vortrag Dr. Andreas Bruschke, Messbildstelle Dresden

Der Vortrag ist öffentlich, auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 5.7.2013, die Teilnahme ist kostenlos.

31.5.2013 Nürnberg

Ingenieurbauwerke aus Naturstein
Untersuchen, Bewerten und Instandsetzen

Vorträge im Rahmen der Fachmesse Stone+tec

Die Beiträge wurden im Tagungsband 4 des Vereins veröffentlicht.

22.-23.2.2013 Karlsruhe

Historische Geschossdecken und nutzungsbedingte Neugestaltung von Fußböden in Wohn- und Gesellschaftsbauten
Praxisseminar

  • Konstruktionen und Bauweisen historischer Geschossdecken
    Cornelia Marinowitz, Dipl.Restauratorin FH/VDR, Netzwerk Bau & Forschung, Tengen
  • Zerstörungsfreie Erkundungen von Geschossdecken mit Radar – Beispiele aus der Praxis
    Dr.-Ing. Gabriele Patitz, Ingenieurbüro IGP Bauwerksdiagnostik und Schadensgutachten, Karlsruhe
  • Ermittlung der Tragfähigkeit von historischen Deckenkonstruktionen
    Dipl.-Ing. Sylvio Worg, KIT, Fachgebiet Tragkonstruktionen, Karlsruhe
  • Die Renaissance von Terrazzo-Böden – ein risikoloses Unterfangen?
    Dipl.-Chem. Heinz-Dieter Altmann, Sachverständigenbüro für Baustoffe und Fußbodentechnologie, Harztor
  • Keramische Fliesen und Natursteinplatten auf Holzbalkendecken
    Dipl.-Ing. (FH) Bernd Stahl, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk, Leingarten
  • Auf dem Boden bleiben – Ausführungsbeispiele an historischen Gebäuden
    Albrecht Weber, Architekt, Büro für Baudenkmale, Langenargen am Bodensee
  • Historische Linoleumbeläge - herstellungstechnische und
    kunsthistorische Aspekte sowie Datierungsmöglichkeiten, Umgang und Nutzung an praxisbezogenen Beispielen
    Silvia Tauss, Dipl.Konservatorin/Restauratorin FH, Netzwerk Bau & Forschung, Basel

25.10.2012 Freiburg i.Br.

Ingenieurbauwerke aus Naturstein
Tagung im Rahmen der Ingenieurbautage und der Messe econstra Freiburg i.Br.

Fachvorträge stellen aktuelles Wissen zu den Themen der Denkmalpflege, Voruntersuchungen und Methoden der Bauaufnahme an Bestandsbauwerken, Monitoring bauklimatischer Daten, Tragwirkungen von Gewölben, Standsicherheitsüberlegungen von Stützwänden, Instandsetzungsplanungen und Sanierungen historischen Mauerwerks vor. Beispielhaft werden die Arbeiten am Bremer Dom und an einer denkmalgeschützten Natursteinbrücke dargestellt.  Die Veranstaltung beinhaltet eine Führung durch die Freiburger Münsterbauhütte und zeigt deren Arbeitsmethoden.

Weitere Informationen zu dem Verein und der Münsterbauhütte Freiburg sind an einem gemeinsamen Messestand zu finden.

Die einzelnen Beiträge der Fachtagung sind in einem Tagungsband veröffentlicht, der bei dem Verein erworben werden kann. Es handelt sich um den Band 4 der Schriftenreihe des Vereins zu Themen der Denkmalpflege.

22.6.2012 Karlsruhe

Schwarze Stuben – eine Geschmacksverirrung des Spätmittelalters?
Öffentlicher Gastvortrag im Anschluss an die Jahresversammlung

Referentin: Cornelia Marinowitz, Netzwerk Bau und Forschung

„Schwarze Stuben – eine Geschmacksverirrung des Spätmittelalters?“
Schwarz gehört zu den am wenigsten beachteten Farben für monochrome Anstriche und Fassungen. Der Gebrauch der Farbe Schwarz als Anstrich für spätmittelalterliche Stuben stößt dabei aus heutiger Sicht nach wie vor auf Unverständnis. Die Tatsache, dass es  derartige Anstriche gab, ist inzwischen gut belegt, der Sinn und Zweck für ihre Verwendung steckt dagegen noch völlig im Dunkeln. Bei der Interpretation und Wertung solcher Anstriche müssen wir uns deshalb von heutigen Vorstellungen zur Raumgestaltung lösen und neue, vielleicht auch ungewöhnliche Denkansätze zulassen.

10.-11.2.2012 Karlsruhe

Instandsetzung und energetische Sanierung von Putzfassaden
Praxisseminar

Themen und Referenten des Seminars sind:

  • Prof. Dr. Stürmer: Putzfassade im Bestand
  • Dr. Kollmann: Was leisten Sanierputze?
  • U. Steinlechner: Beurteilung und Bewertung von Putzrissen
  • Prof. Dr. Garrecht: Möglichkeiten der Innendämmung - was dabei zu beachten ist.
  • Architekt A. Weber: Putzfassaden mit Innendämmung - Beispiele aus der Praxis

Für einen fachlichen und interdisziplinären Austausch ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Es wird den Teilnehmern ein Skript ausgehändigt und die Veranstaltung wird von der Ingenieurkammer Ba-Wü ideell unterstützt.

11.-12.1.2012 Karlsruhe

Untersuchen, Bewerten und Instandsetzen von Natursteinmauerwerk
Praxisseminar

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Baufirmen sowie Steinmetzbetriebe. Für eine interdisziplinäre Diskussion und fachlichen Austausch haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt, wiederholen diese Veranstaltung aber regelmäßig.

Themen sind:

  • Verfahren und Methoden der Bestandserfassung
  • Natursteine - wichtige Denkmalgesteine und deren Eigenschaften
  • Analyseverfahren zur Schadensbeurteilung an Natursteinen und Mörteln
  • Mörtel für die Mauerwerkssanierung
  • statische Betrachtungen zu Bögen und Gewölben, Instandsetzungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele zur Instandsetzung von Natursteinmauerwerk
  • Injektionstechnik und Maueranker

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg ist ideeller Träger des Seminars.

Die Architektenkammern Baden-Württemberg und Saarland erkennen dieses Seminar als Weiterbildung mit 10,5 Stunden bzw. 12 Punkten (Saarland) an.

30.9.2011 Karlsruhe

Tragfähigkeitsnachweis durch Belastungsversuche in situ
Gastvortrag im Anschluss an die Jahreshauptversammlung

Dipl.-Ing. Silvio Worg, KIT, Institut Entwerfen und Bautechnik, FG Tragkonstruktionen

25.-26.2.2011 Karlsruhe

Untersuchen, Bewerten und Instandsetzen von Beton
Grundlagen / Konzepte / Techniken

Es werden moderne zerstörungsfreie Verfahren zur Erkundung von Betonbauwerken vorgestellt. Dabei handelt es sich um das Auffinden von Bewehrung und Kiesnestern bzw. Verdichtungsmängeln. Der Architekt Hubert Baumstark beschreibt zwei Denkmodelle der Sanierung und Instandhaltung und deren Auswirkungen auf die Kultur der Sichtbetonbauweise. Technologien und Vorgehensweise für eine behutsame Instandsetzung von Sichtbetonflächen werden von dem Bauingenieur Dr. Martin Günther präsentiert. Exemplarisch stehen die Arbeiten an der Liederhalle in Stuttgart im Fokus der Beiträge.

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Firmen. Für eine interdisziplinäre Diskussion haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt.

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg ist ideller Träger des Seminars.

Die Architektenkammern Baden-Württemberg und Saarland erkennen dieses Seminar als Weiterbildung mit 7,5 Stunden an.

14.-15.1.2011 Karlsruhe

Untersuchen, Bewerten und Instandsetzen von Natursteinmauerwerk
Praxisseminar

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Baufirmen sowie Steinmetzbetriebe. Für eine interdisziplinäre Diskussion und fachlichen Austausch haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt, wiederholen diese Veranstaltung aber regelmäßig.

Themen sind:

  • Verfahren und Methoden der Bestandserfassung
  • Natursteine - wichtige Denkmalgesteine und deren Eigenschaften
  • Analyseverfahren zur Schadensbeurteilung an Natursteinen und Mörteln
  • Mörtel für die Mauerwerkssanierung
  • statische Betrachtungen zu Bögen und Gewölben, Instandsetzungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele zur Instandsetzung von Natursteinmauerwerk
  • Injektionstechnik und Maueranker

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg ist ideeller Träger des Seminars.

Die Architektenkammer Baden-Württemberg erkennt dieses Seminar als Weiterbildung mit 9,5 Stunden an.

22.-23.10.2010 Karlsruhe

Sicherungstechniken an Bauwerken aus Mauerwerk, Beton und an Gründungen
Praxisseminar

Folgende Themen wurden behandelt:

Beispiele statischer Sicherungsmaßnahmen an Mauerwerk wie
Vernadelungen und Verankerungen
Gerhard Buchenau, Claus Ellenberger Bau GmbH, Herleshausen

Unterfangungen und Nachgründungen am Bestand
Grundlagen und Anwendung von Hochdruckinjektionen und Kleinbohrpfählen, Beispielhafte Praxisfälle

Dipl.-Ing. mont. Dominik Hartmann BAUER Spezialtiefbau GmbH Schrobenhausen

Risse an Gebäuden – Baugrund und Gründungen als Schadensursache?
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Benz  Henke und Partner GmBH Ingenieurbüro für Geotechnik Stuttgart

Rissinjektionen an Mauerwerk und Beton Techniken für die Injektionen, Objektbeispiele,
aktueller Stand der Normen und Regelwerke
Rolf Büchner, Fa. Desoi, Kalbach                         

Vorstellung und Vorführung der Gerätetechnik

9.7.2010 Karlsruhe

EC 6, Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten nach DIN EN 1996
Öffentlicher Gastvortrag im Anschluss an die Jahresversammlung

Referent: Dr.-Ing. Markus Hauer BfB Karlsruhe, Prüfingenieur für Baustatik, Mitglied im Normungsausschuss NA 005-06-30 AA Rezept- und Ingenieurmauerwerk (DIN 1053) und Mitglied im Normungsausschuss NA 005-06-01 AA Mauerwerksbau (Sp CEN/TC 125, CEN/TC 250/SC 6)

Wir bitten um verbindliche Anmeldung, die Teilnahme ist kostenfrei und Sie sind zu einem anschließenden kleinen Umtrunk herzlich eingeladen.

13.-14.11.2009 Karlsruhe

Instandsetzen von Sichtbeton und Mauerwerk
Praxisseminar

Es wurden Grundlagen, Konzepte und Techniken zu folgenden Themen vorgestellt:

  • Hubert Baumstark: Sichtbeton altern lassen - zwei Denkmodelle
  • Dr.-Ing. Martin Günther: Behutsame Instandsetzung von Sichtbeton
  • Dr. Helmut Kollmann: Maßnahmen bei  salzbelastetem Mauerwerk
  • Gerhard Buchenau: Statische Sicherungsmaßnahmen an Mauerwerk
  • Thomas Benz: Abfangungen, Unterfangungen und Nachgründungen an historischen Gebäuden

23.-24.1.2009 Karlsruhe

Natursteinmauerwerk: Untersuchen, Bewerten, Instandsetzen
Praxisseminar (Wdh.)

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Baufirmen sowie Steinmetzbetriebe. Für eine interdisziplinäre Diskussion und fachlichen Austausch haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt, wiederholen diese Veranstaltung aber regelmäßig.

Themen sind:

  • Verfahren und Methoden der Bestandserfassung
  • Natursteine - wichtige Denkmalgesteine und deren Eigenschaften
  • Mörtel für die Mauerwerkssanierung
  • statische Betrachtungen zu Bögen und Gewölben, Instandsetzungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele zur Instandsetzung von Natursteinmauerwerk

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg ist ideeller Träger des Seminars.

28.-29.11.2008 Karlsruhe

Natursteinmauerwerk: Untersuchen, Bewerten, Instandsetzen
Praxisseminar

Unser Seminar richtet sich an Architekten, Ingenieure, Denkmalpfleger und ausführende Baufirmen sowie Steinmetzbetriebe. Für eine interdisziplinäre Diskussion und fachlichen Austausch haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt, wiederholen diese Veranstaltung aber regelmäßig.

Themen sind:

  • Verfahren und Methoden der Bestandserfassung
  • Natursteine - wichtige Denkmalgesteine und deren Eigenschaften
  • Mörtel für die Mauerwerkssanierung
  • statische Betrachtungen zu Bögen und Gewölben, Instandsetzungsbeispiele
  • Ausführungsbeispiele zur Instandsetzung von Natursteinmauerwerk

Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg ist ideeller Träger des Seminars.

9.11.2007 Karlsruhe

Tagung: Generalisten und Spezialisten
Erfahrungen und Perspektiven für die Denkmalpflege

Am 09. November 2007 fand unsere diesjährige Herbsttagung zum Thema
"Generalisten und Spezialisten - Erfahrungen und Perspektiven für die Denkmalpflege"
im Torbogensaal im Botanischen Garten, Karlsruhe, statt. Die einzelnen Beiträge sind in einem Tagungsband veröffentlicht, der bei dem Verein erworben werden kann.

» Tagungsdokumentation

9.3.2007 Karlsruhe

Wie viele Experten verträgt ein Denkmal?
3. Kamingespräch zur Denkmalpflege - Expertendiskussion

29.9.2006 Schloss Raststatt

Wirtschaftsgut Denkmal?
Tagung

Am 29. September 2006 fand unsere diesjährige Herbsttagung zum Thema
"Wirtschaftsgut Denkmal?" im Schloss Rastatt statt. Die einzelnen Beiträge sind in einem Tagungsband veröffentlicht, der beim Verein erworben werden kann.

10.3.2006 Karlsruhe

Werterhalt und Wirtschaftlichkeit
2. Kamingespräch zur Denkmalpflege

Expertendiskussion zu Fragen der Werterhaltung und Wirtschaftlichkeit denkmalgeschützter Bauwerke, Teilnehmer waren Vertreter der Denkmalbehörden, Eigentümer, Architekten, Ingenieure und ausführende Firmen

Einführung

Werterhaltung bedeutet, bezogen auf Baudenkmäler, nicht nur den Erhalt des Tauschwertes im Sinn eines Markt- oder Verkehrswertes, der ganz überwiegend Gebrauchs- und Geltungsaspekte berücksichtigt, sondern darüber hinaus eine ganze Reihe nicht-monetärer Wertvorstellungen. Diese umfassen ökologische Vorstellungen im Sinne von Ressourcen (Materialwert, menschliche Arbeitsleistung) ebenso wie kulturelle Aspekte.

Im Zuge einer alle gesellschaftlichen Handlungsfelder betreffenden kapitalorientierten Betrachtungsweise treten auch in der öffentlichen Diskussion über die Denkmalpflege monetäre Aspekte in den Vordergrund. Wie sollen, wie können die in der Denkmalpflege Tätigen in diesem Spannungsfeld agieren? Die Betrachtungszeiträume umfassen häufig nur noch die Dauer von Wahlperioden. Rechtfertigt Denkmalpflege nicht eine über einen solchen kurzfristigen renditeorientierten Zeitraum von maximal zehn Jahren hinausgehende Perspektive? Erfordert sie dies nicht gar? Denn Denkmäler entziehen sich bereits per definitionem kurzfristigen Betrachtungen und "Einmalinvestitionen". Bauunterhaltung muss hier als Prozess verstanden werden.

Hat eine denkmalgerechte Form der Bewirtschaftung eine Berechtigung? Eine Chance? Dies wird nur gelingen, wenn ein breites öffentliches Interesse (und warum eigentlich nicht auch ein privates Interesse) geweckt und aufrechterhalten werden. Neben der reinen Erhaltung im Sinne eines historischen Dokumentationswertes wird dies, zumindest bei der Mehrzahl der Denkmäler, nicht ohne maßvolle bauliche Maßnahmen realisierbar sein, um durch angemessene Nutzungen ein Mindestmaß an Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

Teilnehmer/innen

Max Beyersdorf, Inhaber der Baufirma Otto Hauch in Coburg, die bekannte Baudenkmäler wie das Hochzeitshaus in Hameln und das Burschenschaftsdenkmal bei Eisenach renoviert hat.

Prof. Dr. Hans J. Böker, Ordinarius des Instituts für Baugeschichte an der Universität Karlsruhe.

Ira Mazzoni, Freie Journalistin, schreibt für die Belange der Denkmalpflege, u. a. in der Süddeutschen Zeitung und der Deutschen Bauzeitung.

Thomas Metz, kommissarischer Leiter des Landesamts für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz und Leiter der Abteilung Burgen, Schlösser und Altertümer.

Dr.-Ing. Gabriele Patitz, Bauingenieurin, Erhalten historischer Bauwerke e. V.

Prinz Hubertus von Sachsen, Coburg und Gotha, Eigentümer historischer Schlösser in Deutschland und Österreich.

Prof. Dr. Hans-Joachim Scholderer, Leiter der landeseigenen Gesellschaft Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ludwigsburg.

Elisabeth Schönwiese, Inhaberin eines Reinigungsunternehmens, das auch in der Denkmalpflege tätig ist, Denkmaleigentümerin in Pforzheim.

Ralf Schuster, Architekt, Erhalten historischer Bauwerke e. V.

Dr. Karin Stober, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Pforzheim, betreut die staatlichen Schlösser, Klöster und Gärten in Mittel- und Südbaden.

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Fritz Wenzel, Büro für Baukonstruktionen Karlsruhe, ehemaliger Sprecher des Sonderforschungsbereichs 315 "Erhalten historisch bedeutsamer Bauwerke" an der Universität Karlsruhe.

Dr. Johannes Wilhelm, Referat Denkmalpflege im Regierungspräsidium Karlsruhe.

Moderation: Dr. Joachim Kleinmanns, Erhalten historischer Bauwerke e. V.

Statements

Prof. Dr. Hans J. Böker plädiert rigoros für die Erhaltung der Denkmäler, auch wenn dies oft im Widerspruch zur Wirtschaftlichkeit steht, ohne Beschönigung, mit allen Spuren, da deren historischer Dokumentationswert eine Aussage für Generationen beinhaltet.

Ira Mazzoni kritisiert, dass in jüngster Zeit bei den politischen Debatten nur mehr die Wirtschaftlichkeit der Denkmalpflege (Stärkung des Mittelstandes, Folgeinvestitionen etc.) im Vordergrund steht. Auch neueste Erhebungen im Auftrag des Nationalkomitees für Denkmalschutz zielen allein auf wirtschaftliche Aspekte, wonach jeder Euro Steuermindereinnahme aufgrund der Abschreibungsmöglichkeiten von Denkmal erhaltenden Maßnahmen, ein zehnfaches an anderen steuerlichen Einnahmen (Umsatz und Einkommenssteuer) bewirke. Mazzoni wies auf die Schwächen dieser einseitigen Argumentation hin, die weit hinter dem zurückbleibt, was in den meisten Länderverfassungen zur Aufgabe Denkmalschutz steht. Ferner machte sie auf die Risiken aufmerksam, die entstehen, wenn sich die Denkmalpflege um Partner aus der Wirtschaft bemüht. Wenn Denkmale in der Sprache der Wirtschaft als Standortfaktoren mit Alleinstellungsmerkmalen beworben würden, könne es passieren, dass das Denkmal im Sinne der Corporate Identity schnell auf die Fassade reduziert und instrumentalisiert würde. Es müsse vielmehr umfassend über die Werte der Denkmale, die nicht nur wirtschaftliche sind, informiert werden. Und es müsse eine gerechtere Bemessungsgrundlage für den Wert eines Denkmals entwickelt werden, die den langen Bestand berücksichtige.

Thomas Metz legt Wert auf Denkmalbelebung und Marketing, wobei der konservatorische Aspekt zu berücksichtigen ist. Das Denkmal muss in gutem Zustand sein, um eine Wertschöpfung zu ermöglichen. Eine Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Denkmal kann durch seine Öffnung für die Bevölkerung erreicht werden. Die Denkmalpflege hat nicht nur konservatorische Aufgaben, ein Denkmal muss mit Führungen, Schauspiel, Event bekannt gemacht werden. Dazu sind bauliche Entwicklungsmaßnahmen, Verbessern und Leiten der Besucherströme, Öffnung des Denkmals in die Umgebung notwendig, gekoppelt mit konservatorischen Maßnahmen. Eingeleitet wurde dieser Prozess in Rheinland-Pfalz durch den Dialog Baukultur.

Dr. Karin Stober sieht das Spannungsfeld zwischen Nutzen und Erhalten, sieht im Dokumentationswert aber nur einen Aspekt des Denkmals. Die schlechteste Nutzung ist in ihren Augen die Nichtnutzung. Um die Bauwerke weiter zu erhalten, sollten stets auch schonende Nutzungskonzepte entwickelt werden. Für das prominente Beispiel des UNESCO Weltkulturerbes Kloster Maulbronn müssen über die Bauwerkserhaltung hinaus in die Diskussion um den Umgang mit dem kulturräumlichen Ensemble die unmittelbar Beteiligten (Kommune, Besitzer, Landschaftsplaner, Forst usw.) einbezogen werden. Über die Bauwerkserhaltung hinaus plädiert sie für die Umfeldentwicklung der historischen Kulturlandschaft nicht nur für den Tourismus. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass der Erhalt solcher kulturräumlicher Ensembles oft mit kommunalen Interessen kollidiert.

Prof. Dr. Hans-Joachim Scholderer will die Diskussion über ein Denkmal nicht auf die Wirtschaftlichkeit reduzieren. Nach seinen Erfahrungen sind die historischen Bautechniken in der Unterhaltung um vieles günstiger als Neubauten. Er wendet sich ebenso gegen ein de facto kaum praktiziertes "Mumifizieren" des Denkmals und ein Ausklammern der Gegenwart sowie gegen Rekonstruktionen.

Max Beyersdorf sieht Denkmalpflege auch als Bauleistungen, bei denen Baufirmen eine hohe Verantwortung haben. Nach seinen Erfahrungen werden Denkmäler durch Besitzer und Planer mit neuen Nutzungen überfrachtet. Die staatlichen Denkmalpfleger sollten sich mehr der Diskussion mit dem Besitzer und dem Architekten öffnen und das Bewusstsein für den nicht-pekuniären Denkmalwert in der Öffentlichkeit schärfen.

Prinz Hubertus von Sachsen, Coburg und Gotha sieht ein Bewusstsein der jungen Generation seiner Familie für den nicht-monetären Denkmalwert ihrer Schlösser, sieht aber keine Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Erhaltens ohne eine Geld bringende Nutzung. Er wünscht sich eine Ent-Ideologisierung der Diskussion um Erhaltungs- und Nutzungskonzepte.

Prof. Dr. Fritz Wenzel fährt Beispiele an, bei denen die kulturellen Werte durch eingegrenzte Reparaturen statt großzügiger Erneuerung wirtschaftlich erhalten werden konnten. Die Diskussion über Erhalt oder Abriss muss möglichst früh geführt werden, alle zusammen müssen Lösungen finden, Perspektiven eröersuchungen notwendig. Kurzfristige Lösungen beachten nicht alle Möglichkeiten. Zwar kosten Investitionen in Überlegungen am Anfang mehr Geld, insgesamt wird die Maßnahme aber preisgünstiger.

Elisabeth Schönwiese plädiert dafür, den Menschen das Denkmal nahe zu bringen. In ihrem Unternehmen werden Mitarbeiter für den Umgang mit dem Denkmal geschult und Stolz für den verantwortungsvollen Umgang mit ihm geweckt. Als Denkmaleigentümerin liegt für sie die Werterhaltung in der Nutzbarkeit. Wert kann dabei aber auch der Stolz sein, anderen Menschen das eigene Denkmal näher bringen.

Dr. Johannes Wilhelm sieht den staatlichen Denkmalpfleger als Begleiter des Denkmals, der forscht und erhält, inventarisiert und konserviert. Er wendet sich gegen jedwede Rekonstruktion, da ein Denkmal einmalig und nicht rekonstruierbar ist. Sein Wert muss der Öffentlichkeit verständlich gemacht werden, denn die Öffentlichkeit trägt die Denkmalpflege. Die monetäre Wertschöpfung wird in seinen Augen zu sehr gefordert und die Identifikation der Öffentlichkeit mit dem Denkmal durch die Eventkultur gemindert. Ein erhöhter Kostenanfall wird oft durch eine neue Nutzung und Perfektionswahn erst verursacht. Der Vorwurf der "Mumifizierung" ist nur ein Schlagwort, jede Renovierung ist Veränderung. Dabei müssen aber Nutzungswert und historischer Wert austariert werden.

Zusammenfassung

Anfangs lag der Schwerpunkt der Diskussion auf Vermarktung und Wirtschaftlichkeit. Einigkeit bestand darüber, dass das Denkmal durch die Vermarktung und Events nicht angegriffen und nicht diskreditiert werden darf. Das Problem eines abnehmenden Interesses für die weniger besucherorientierten Denkmäler wurde angesprochen. Der Hinweis auf bürokratische Hemmnisse entwickelte die Diskussion in Richtung „mehr Kommunikation, mehr Kreativität und mehr Kompetenz“. Mehr Kommunikation zwischen allen Beteiligten von Anfang an scheint notwendig, mehr Kreativität im Umgang mit dem Denkmal, wobei mehr Kreativität nicht mehr entwurfliche Überformung, sondern mehr Untersuchen und Nachdenken zum Ziel hat, weniger Verstecken hinter Gesetzen und stures Befolgen unangemessener Normen. Schließlich ist mehr Kompetenz durch bessere Ausbildung der Handelnden, ob Architekten, Ingenieure, Handwerker oder Reinigungskräfte gefordert.

 

25.2.2006 Karlsruhe

Historische Bauwerke aus Naturstein
Praxisseminar: Untersuchen und Instandsetzen

In dem zweiteiligen Seminar zeigten namhafte Referenten aus Forschung und Praxis, wie durch verschiedene Verfahren die genaue Beurteilung eines Bauwerks zur Basis eines optimal angepassten Sanierungskonzeptes wird. Unterschiedliche Methoden der Instandsetzung wurden mit ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt. Das Seminar richtete sich an Architekten, Bauingenieure, Denkmalpfleger, Restauratoren in staatlichen und kirchlichen Bauämtern sowie Firmen und Planungsbüros.

29.4.2005 Schloss Ludwigsburg

Denkmalpflege der Zukunft
Tagung

In Zusammenarbeit mit der Vermögen und Bau Baden-Württemberg in Schloss Ludwigsburg veranstalteten wir eine Tagung zur Denkmalpflege der Zukunft.

Es erschien eine gedruckte Tagungsdokumentation.

14.1.2005 Pforzheim

Ist Qualitätssteigerung in der Denkmalpflege nötig?
1. Kamingespräch

Pforzheimer Kamingespräch zur Denkmalpflege am 14. Januar 2005 setzte Impulse.

Am 14. Januar 2005 fand in Pforzheim das 1. Kamingespräch zur Denkmalpflege statt. Unter dem Thema „Die Zukunft der Denkmalpflege" diskutierten zehn Experten unter der Moderation von Dr. Joachim Kleinmanns, Vorsitzender des Karlsruher Vereins Erhalten historischer Bauwerke. Unterstützt wurde die Runde durch die Pforzheimer KulturSprung GmbH.

Die Fachleute waren aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen worden.

 

Dr. Michael Goer vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg stellte seinen Beitrag unter das Motto „Qualität statt Quantität", warnte aber davor, bestimmte Epochen oder Gattungen aus dem Denkmalschutz auszuschließen. Statt zu wenig Denkmalpflege an zu vielen Objekten plädierte Goer für mehr Denkmalpflege an weniger Objekten. Notwendig seien außerdem partnerschaftliches Vorgehen sowie verbesserte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

Günter Bachmann vom Staatsbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg lenkte den Blick auf die notwendige Kontinuität der Bauwerksunterhaltung, auch wenn man sich in mageren Zeiten auf wesentliche Aufgaben konzentrieren müsse. Die immer wieder von den Geldgebern kritisch beäugten Ausgaben für Sonderfachleute dürften aber nicht zur Disposition stehen, denn letztlich sparten sie mehr als sie kosteten.

Die Vertreter der Kirchen, Anne Sick vom Kirchenbauamt der Evangelischen Landeskirche in Baden und Lothar F. Kühn vom Erzbischöflichen Bauamt in Karlsruhe, sehen mit Sorge den Rückgang der Kirchensteuereinnahmen und das Schrumpfen der Gemeinden. Die Kirchen der entvölkerten Innenstädte sollen zu „Angebotskirchen" (Jugendkirche, Versperkirche), die Landkirchen um eine gemeindliche Nutzung erweitert werden.

Für die Vertreterin der privaten Denkmaleigentümer, Elisabeth Schönwiese, hatten sich die Erwartungen an die staatliche Denkmalpflege bei der Erhaltung ihres Hauses nicht erfüllt. Sie wünscht sich, dass das Landesdenkmalamt an die Eigentümer von Denkmalen herantritt, sie in die "Familie der Denkmaleigentümer" aufnimmt, Fachleute vermittelt und intensiver berät.

Der Leiter der Messerschmitt-Stiftung, Dr. Hans Heinrich von Srbik, sieht die staatliche Denkmalpflege von einer stufenweisen Abschaffung aus finanziellen Gründen bedroht. Damit sei ein Verlust von Fachleuten und Fachwissen verbunden, welches die Zusammenarbeit seiner Stiftung mit der staatlichen Denkmalpflege immer schwieriger mache. Seine Arbeit verschiebe sich daher hin zu privaten Objekten und nach Osteuropa. Die Messerschmitt-Stiftung könne dort mit wenig Geld viel bewirken.

Ursula Thomas von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn forderte eine bessere Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit sowie strategische Partnerschaften, etwa mit der Ökologiebewegung, da Denkmalpflege auch Ressourcenschonung sei. Letztlich müsse die Denkmalpflege stärker als bisher zur Bürgerbewegung werden.

Als Vertreter der Forscher und Planer, Prof. Fritz Wenzel aus Karlsruhe, wünschte sich mehr Diskussion um die Aufgabe der Denkmalpflege als über die Institutionen. Wichtig seien die Straffung der Leistungen und die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern, nicht zuletzt auch die Weitergabe des Fachwissens an die nachfolgende Generation.

Das 1. Kamingespräch zur Denkmalpflege gab einen Impuls zu Qualitätssicherung und -steigerung, vor allem in den Bereichen Beratungstätigkeit, Ausbildung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Wie die Denkmalpflege der Zukunft aussehen könnte, ist Thema einer öffentlichen Tagung auf Schloss Ludwigsburg am 29.04.2005.

2.7.2004 Sinsheim

Sinsheimer Synagogen
Workshop

Erfahrungsaustausch zur Nutzung und Erhaltung der ehemaligen Sinsheimer Synagoge

In den Ortsteilen der Stadt Sinsheim haben sich von ursprünglich neun Synagogen bis heute sechs erhalten: in Dühren, Ehrstädt, Eschelbach, Rohrbach, Steinsfurt und Weiler. Sie wurden zum Zeitpunkt der Pogromnacht am 9. November 1938 schon nicht mehr als Synagogen genutzt und blieben daher von den Zerstörungen verschont. Die Sinsheimer und die Hoffenheimer Synagoge fielen den Pogromen zum Opfer, während die Hilsbacher schon im 19. Jahrhundert abgebrochen worden war.

Nun sind verschiedene Initiativen bei den ehemaligen Synagogen von Ehrstädt, Rohrbach und Steinsfurt tätig, um diese der Nachwelt zu erhalten. In Ehrstädt ist die Sanierung für 2004 geplant. Sie wird, unter anderem mit Mitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), von der Stadt zur Nutzung für Vereinszwecke umgebaut. In Rohrbach werden die Karlsruher Restauratoren Silke und Ralph Böttcher die 1909 umgebaute Synagoge wieder zu Wohnzwecken herrichten lassen. Und in Steinsfurt hat sich schon vor längerer Zeit ein Verein zur Erhaltung der ehemaligen Synagoge gebildet.

Der Verein „Erhalten historischer Bauwerke e. V." in Karlsruhe unterstützte diese Bestrebungen mit einem Workshop, der dem Erfahrungsaustausch der Initiativen und der Förderung der Maßnahmen diente, am 16. Juli 2004.

Moderiert von Frau Dr. Gabriele Patitz wurde am Tagungsort Sinsheim-Rohrbach in einem fünfstündigen Workshop von verschiedenen Initiativen über den Erhalt der Synagogen berichtet. Zu Beginn wurden die Mitwirkenden von Oberbürgermeister Rolf Geinert aus Sinsheim, dem Rohrbacher Ortvorsteher Friedel Zoller und Frau Dr. Patitz vom Verein Erhalten historischer Bauwerke e. V. begrüßt. In ihren einleitenden Worten wurde darauf hingewiesen, dass der Erhalt der Synagogen für die Geschichte der Region eine wichtige Rolle spielt. Für deren Erhalt müssen unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden und verschiedene Fachbereiche zusammenarbeiten. Auf konkrete Maßnahmen wollte der Sinsheimer Oberbürgermeister sich allerdings nicht festlegen.

In den Vorträgen über „den denkmalpflegerischen Umgang mit Synagogen" von Dr. Claudia Baer-Schneider, Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, und der „Baugeschichte der ehemaligen Synagoge in Steinsfurt" von Siegfried Ozolins, Verein Alte Synagoge Steinsfurt e.V., wurde deutlich, dass Synagogen in ihrer Vergangenheit oft umgenutzt, zerstört oder nicht erhalten wurden. Erst durch größere finanzielle Aufwendungen können diese in einen Zustand überführt werden, der ihrer Geschichte angemessen ist und eine Nutzung möglich macht.

Daher wies Architekt Thomas Uhl aus Neidenstadt in seinem Vortrag „Die Kostenschätzung zum Erhalt der Steinsfurter Synagoge" auf zu beachtende Fristen und Genauigkeitsanforderungen an Kostenschätzungen im Hinblick auf die Beantragung von Zuschüssen über das Landesdenkmalamt hin.

Durch das freiwillige Engagement vieler Schüler und Lehrer in dem „Schulprojekt zur Erhaltung der Steinsfurter Synagoge" wurden viele internationale Kontakte zu der Familie der ehemaligen Besitzer und Nutzer geknüpft, die wichtige Informationen liefern konnten, wie der Waibstädter Lehrer Siegfried Bastl erläuterte.

 

Zur optimalen Umsetzung einer Instandsetzung sind grundlegende Erkenntnisse notwendig. An Beispielen der „Bauuntersuchung der ehemaligen Synagoge in Ehrstädt" von Oliver Lützerath, Karlsruhe, und der „Geschichte der Rohrbacher Synagoge" von Dr. Joachim Kleinmanns, Arbeitsgemeinschaft Bauwerkserhaltung, Karlsruhe, konnten diese detailliert erläutert werden. Die „Restauratorischen Untersuchungen" an dieser Synagoge wurden von den Eigentümern, den Karlsruher Diplom-Restauratoren (FH) Silke und Ralf Böttcher vorgestellt, wobei sie der Malerei auf dem Putz und den Holzfenstern besondere Beachtung schenkten. Zur privaten und beruflichen Nutzung stellte Architekt Dipl.-Ing. Ralf Schuster, Arbeitsgemeinschaft-Bauwerkserhaltung, Karlsruhe, ein „Erhaltungs- und Nutzungskonzept" vor.

Anschließend fand eine Führung durch die Rohrbacher Synagoge statt. Bei schönstem Wetter endete die Veranstaltung mit Fachgesprächen und Diskussionen im Garten der Synagoge bei Brezeln und Wein. Alle Teilnehmer waren hochzufrieden mit dem gelungenen Workshop. In spätestens zwei Jahren will der Verein Erhalten historischer Bauwerke e. V. einen weiteren Synagogen-Workshop organisieren.

Wir danken allen Vortragenden, der Stadt Sinsheim, die den Rohrbacher Bürgersaal zur Verfügung stellte, dem Institut für Tragkonstruktionen der Universität Karlsruhe, das die technische Ausrüstung auslieh, und der Sparkasse Kraichgau, die durch eine Spende die Bewirtung der Workshop-Teilnehmer ermöglichte.